Fisch zu Gast

Wird immer beliebter: Der Fisch in der Wirtshausküche, am liebsten aus regionalen Gewässern.

Die regionale Fischküche ist nicht nur, aber vor allem im Frühling in der Wirtshauskultur präsent – gerne und in vielen Häusern in fangfrischer Qualität!

Als Land mit einer vielfältigen Gewässerstruktur besitzt Niederösterreich auch eine traditionelle Fischküche. Die aus den glasklaren Voralpenbäche gefischte Ybbstaler Forelle und der in Teichen gezogene Waldviertler Karpfen – zwei Spezialitäten der „Genuss Regionen Österreich“ – prägen beispielsweise die Wirtshausküche im alpinen Süden und im hügeligen Norden. Zudem erleben heute, wo regionale Produkte wieder mehr an Bedeutung gewinnen und das Bewusstsein für kurze Transportwege steigt, auch wieder Donaufische wie Huchen, Schleie, Wels, Stör, Zander und Hecht eine Renaissance.

Gleich aus dem Teich

Viele Wirte schätzen regionale Fische aber aus einem anderem Grund: Frischer als vom Züchter aus dem Nachbardorf geht es nicht mehr! So manches Wirtshaus betreibt sogar seinen eigenen Fischteich, wo am Vormittag das herausgefischt wird, was am Abend in der Pfanne landet. So viel Know-how schlägt sich selbstverständlich auch in der Speisekarte nieder, wo neben bodenständigen Klassikern wie Selbstgeräuchertem oder Fischsuppe auch elaborierte Fischgerichte zu finden sind.