Frühe Fitmacher

Die Frühlingskräuter ziehen jetzt in Wald, Garten und auch in die Küchen der Niederösterreichischen Wirtshauskultur ein.

Schnittlauch, Löwenzahn, Gänseblümchen & Co.: Die leichte Frühlingskräuterküche tut nicht nur gut, sondern schmeckt auch gut.

Frühling ist’s, die frischen Kräuter sprießen! Und zwar nicht nur im Garten, sondern auch in der Küche. Dort empfiehlt sich die üppige Verwendung gerade jetzt, bringen die grünen Frühlingsboten doch unseren wintermüden Organismus wieder auf Trab. Das zarte Grün ist reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelemente. Zudem benötigt man für Speisen, die mit Kräutern gewürzt sind, kaum Salz, was für viele von uns gesund ist.

Der Frühling am Teller

Zahlreiche Wirte der Niederösterreichischen Wirtshauskultur sind, was Kräuter angeht, Selbstversorger. Wildkräuter wie Löwenzahn, Brennnessel, Sauerampfer oder Gänseblümchen wachsen praktisch neben dem Wirtshaus, und Gartenkräuter wie Schnittlauch, Kerbel oder Petersilie werden im eigenen Kräutergarten gehalten. Frische Kräuter verleihen den Speisen raffinierte Aromen oder spielen in Frühlingssalaten sogar die Hauptrollen. Was nicht verbraucht wird, wird weiterverarbeitet – so mancher Wirt verkauft sein selbstgemachtes Kräuteröl oder Kräutersalz gerne an die Gäste weiter.