Waidmannswirt!

Mit dem Maibock beginnt die Wildsaison.

Wilder Genuss: Im frühen Sommer serviert man traditionell das erste Wildbret des Jahres – den sogenannten Maibock.

Wenn man vom Maibock spricht, dann meint man das traditionell erste Wildbret des Jahres – meist einjährige Rehmännchen (so genannte Knöpfler) und einjährige Rehweibchen (so genannte Schmalgeiße), deren Schonzeit als erstes aufgehoben wird.

Ganz besonders häufig anzutreffen ist der Maibock bei den Wirten der Niederösterreichischen Wirtshauskultur, die im Frühjahr und beginnenden Sommer feinsinnige Interpretationen des zarten Wildfleischs servieren. Der vermehrte Wildwechsel zwischen Küche und Gaststube ist ein Zeichen dafür, dass sich Österreichs größte Wirtsvereinigung den regionalen und saisonalen Spezialitäten besonders verpflichtet fühlt. Die große Mehrheit der Wirte lässt sich denn auch von den Jägern der umliegenden Gemeinden mit frischem Wildfleisch versorgen.

Der Maibock kommt in Begleitung

Erfrischend abwechslungsreich: Wild steht in unterschiedlichsten Varianten auf den Speisekarten der Wirte der Niederösterreichischen Wirtshauskultur. Kräuter und vor allem der Marchfelder Spargel passen aber nicht nur zeitlich, sondern auch auf dem Teller ganz perfekt zum zarten Wildbret.