Schlosskeller Bockfließ, © Niederösterreich Werbung/Julius Hirtzberger

Die junge Generation der Wirtshaustradition

Wenn Zeitgeist auf kulinarisches Erbe trifft.

Es ist nicht immer leicht als Juniorchefin oder Juniorchef die Leitung eines der angesehensten Wirtshäuser der Region zu übernehmen. Mit viel Passion, Humor, Gelassenheit und Ambition haben sich diese jungen Wirtsleute der Herausforderung gestellt.

Sie sind Impulsgeber und treibende Kraft einer modernen lebendigen Wirtshauskultur. Sie vereinen modernen Zeitgeist mit kulinarischem Erbe. Interpretieren Wirtshausklassiker neu, entwickeln unverbraucht kulinarische Konzepte, bringen frischen Wind in alte Gemäuer, professionalisieren die Digitalisierung und stehen so mit ihren Gästen über neue Kanäle in noch engerem Kontakt.

Bei folgenden Jungwirten bald mal wieder vorbeizuschauen, zahlt sich also aus. Sie werden überrascht sein, wie wunderbar sich Tradition und Moderne komplementieren.

1 Salzstadl, Stein an der Donau

Seit zweiundzwanzig Jahren ist Margit Werner-Pietschs Salzstadl aus der Kulinarik und Kulturszene von Krems nicht wegzudenken. Nun bringt die junge Nachfolgegeneration die Tradition des Hauses ins neue Millennium. Johanna und Lukas Werner wollen der bewährten Linie einer klassisch bodenständigen Küchen, einem engagierten regionalen Weinangebot und dem authentisch urigem Ambiente ganz nach dem Motto „never change a winning Wirtshaus“ treu bleiben und erweitern es mit neuen digitalen Angeboten.

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2 Gasthaus Buchegger, Krumbach

Im für seine Wild- und Fischspezialitäten bekannten Gasthaus von Karl und Heidi Buchegger ist seit Juli 2020 mit Sebastian Buchegger die neue Generation am Ruder. Mit viel Zeitgeist wird auf Bestehendes aufgebaut. So kommen die Zutaten aus seiner sensationellen Küche weiterhin erfrischend regional aus der eigenen Landwirtschaft.

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3 Gasthaus Jell, Krems an der Donau

Juniorchef Laurent Amon hat die Nachfolge seiner Mutter Ulli Amon-Jell im legendären Gasthaus in mittelalterlichem Gemäuer am Hohen Markt in Krems übernommen. Mit viel Passion und neuen kreativen Ansätzen führt er das weithin bekannte kulinarische Erbe weiter und verspricht uns noch viele kostbare Highlight-Momente in der Stadt, die das Tor zur Wachau ist.

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4 Puchegger-Wirt, Winzendorf

Seit Ende 2018 ist Christoph Puchegger Küchenchef im Familienbetrieb. Mit seinem jungen und kreativen Geist zaubert er mit seinem Team ausgezeichnete Speisen. Er kocht saisonal und kauft regional bzw. wird beim Puchegger-Wirt auch selbst produziert. Der Emmerberger Schinken, der in der hauseigenen Genusswerkstatt getrocknet, geselcht und geräuchert wird, ist weit über das Schneebergland hinaus bekannt.

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5 Wirtshaus im Demutsgraben, Zwettl

Monika Huber-Riedler und Martin Huber sen. haben die Leitung eines der schönsten und urigsten Wirtshäuser des Waldviertels an Sohn Martin Huber jun. übergeben. Die allseits beliebten Knödelvariationen gibt es aber natürlich noch immer. Ergänzt werden sie jetzt aber durch neue Kreationen kulinarischer Raffinesse. Ein Handwerk, das Martin Huber auf seinen Saisonjahren in ausgezeichneten Spitzenhäusern erlernte.

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6 Gasthof Martinek, Baden

2020 wurde Gabriele Martineks Gasthof niederösterreichischer Landessieger bei „Österreich sucht Lieblingswirt“, nun verstärkt Barbara Martinek in 4. Generation das Familienteam. Sie bringt im Service nicht nur frischen Wind in die Gaststube, sondern kommuniziert mit den Gästen auch fleißig via Social Media. Mehr Einblicke in den Gasthof Martinek finden Sie jetzt nämlich auch auf Instagram.

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7 Schlosskeller Bockfließ, Bockfließ

Seit 2018 machen Bernadette Hellmer und Samuel Pope den Schlosskeller zu einer der lohnendsten kulinarischen Destinationen des Weinviertels. Kennengelernt haben sich die zwei Jungwirte auf kulinarischer Reise und so verleiht Chefkoch Samuel – selbst gebürtiger Engländer – heute traditionell österreichischen Wirtshausklassikern eine neue englische Note.

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