Ein Rezept von Stefan Bachler, Landgasthof Bachlerhof
Zutaten für 4 Personen
Gansl
- 1 Gans (ca. 4 kg)
- 2 Äpfel
- 2 rote Zwiebeln
- Beifuß
- Salz, Pfeffer, Majoran
Erdäpfelknödel
- 1 kg mehlige Erdäpfel (gekocht, passiert, noch warm)
- 200 g Kartoffelstärke
- Salz und Pfeffer
Rotkraut
- 1,5 kg Rotkraut
- 0,5 kg Äpfel
- 120 g Zucker
- 2 Zwiebeln
- 300 ml Orangensaft
- 300 ml Rotwein
- 400 ml Apfelsaft
- Salz, Pfeffer
- 1 Zimtstange
- 5 Gewürznelken
- 1 Lorbeerblatt
- 5 Wacholderbeeren
- 2 cl Balsamico Essig
- 3 EL Maisstärke
Zubereitung
Gansl
- Gansl innen und außen gut waschen und trocknen. Danach außen und innen mit Salz, Pfeffer und Majoran einreiben.
- Anschließend Gansl mit den grob geschnittenen Äpfeln, Zwiebeln und Beifuß füllen.
- Gansl mit der Brust nach unten und ca. zwei Fingerbreit Wasser in einen Bräter legen und unter ständigem Begießen braten (bei 160° ca. 45 min pro kg).
- Zum Schluss das Gansl auf ein Gitter legen und je nach Geschmack mit der Grillfunktion knusprig braten.
- Für das Saftl den Bratensatz abgießen, Fett abschöpfen und mit Maizena binden.
Erdäpfelknödel
- Alle Zutaten rasch zu einem Teig verkneten, Knödel formen und in gesalzenem Wasser kochen.
- Wasser muss beim Einlegen der Knödel kochen, dann nur mehr ziehen lassen.
Rotkraut
- Das Rotkraut in feine Streifen schneiden, dazu das Rotkrauthäupel vierteln und anschließend mit einem scharfen Messer dünn schneiden.
- Zwiebel würfelig schneiden. In einem großen Topf den Zucker langsam bei mittlerer Hitze karamellisieren. Zwiebel beigeben und mit Saft, Rotwein und Essig aufgießen.
- Rotkraut und Gewürze beigeben, salzen und pfeffern, etwa 70 bis 90 Minuten köcheln (nach gewünschtem Biss).
- Wenn die Flüssigkeit während der Kochzeit aufgebraucht ist, mit Wasser aufgießen. Das Rotkraut sollte am Ende der Garzeit weich und der Großteil der Flüssigkeit eingekocht sein.
- Maizena mit Rotwein glatt rühren und langsam unter das Rotkraut mischen. Nochmals einige Minuten aufkochen, eventuell mit Wasser zur gewünschten Konsistenz bringen.
Profi-Tipp
Stefan Hofer empfiehlt das Gansl oberhalb der Flügel ein paar Mal einzustechen, damit das Fett abrinnen kann.